DBW, the iPad, and Amazon

by Laura Dawson

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The unicorn is why. Apple is working on an ›agency‹ model with publishers – pubs tell Apple how much they want to charge for a book, and Apple keeps a percentage of that. Amazon sells a book for whatever it wants. And while some argue that the Amazon model nets publishers more money in the long run, this is about one thing that’s more important to publishers than money: Control.

In the agency model, publishers set the price. In the Amazon model, retailers set the price…and customers come to expect extremely low prices for certain things, even though the retailers are losing money on those things. Those low prices are loss leaders for the retailers’ other inventory.

Amazon claims they are capitulating, though they are certainly taking their time about it. But in another sign of their concern about the iPad, they just bought a company called Touchco, which makes touch-screens.

As for publishers…I worry that publishers’ extreme desire for control in a world they can increasingly NOT control (piracy, author behavior, new business models that disintermediate them) is pushing them to make decisions that are not really in their best interests. If you are getting more revenue by NOT controlling prices, why is it so important to do so? If you are selling more books when you’re NOT controlling piracy, why spend boatloads of money going after torrent sites? Ebooks may not be viable to sell at $9.99 right now – and may serve as a loss leader for the time being – but costs of producing ebooks will go down (they always do) and eventually publishers can make a nice amount of revenue from $9.99 ebooks.

Controlling the scene is not always good for you. The need to control may indeed be an irrational (and rather panicky) response to uncertainty.

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Onlinehandel setzt sich durch

Abgesang auf Offline-BestellwegeDer Onlinehandel stürmt von Rekord zu Rekord. Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) lag der Online-Anteil 2009 erstmals in der Geschichte des Versand- und Online-Handels über 50 Prozent. Laut bvh stieg der gesamte Umsatz im Versandhandel um 1,7 Prozent auf 29,1 Milliarden Euro. Davon wurden 53,3 Prozent über das Internet erwirtschaftet. Sieger und Verlierer werden anhand der Differenzierung nach Bestellwegen ersichtlich:


Weitere Trends:

– Der Anteil des Versandhandels am gesamten Einzelhandel stieg 2009 auf 7,4 Prozent.
– Der Anteil der Online-Bestellungen bei den über 60-Jährigen stieg rasant.
– Frauen bestellten erstmals mehrheitlich online (53% Nutzung).
– Mode bleibt die umsatzstärkste Warengruppe (13,4 Milliarden Euro), vor Medien, Bild- und Tonträgern.

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»Die Umsätze von früher sind weg«

»Über ein halbes Jahr nach der Ankündigung von massiven Umstrukturierungen und Massenentlassungen haben Maximilian undNina Hugendubel  ihre Klausur beendet. Im Interview mit buchreport-Chefredakteur Thomas Wilking rekapitulieren die Geschwister erstmals die „Notbremsung“ im Jahr 2009 und zeigen die Perspektiven des gesamten Buchhandels.


Im Nachhinein eine überzogene Reaktion?
Max H.: … auch wenn die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten im Mai vergangenen Jahres der Auslöser waren, um zu handeln, stehen dahinter noch sehr viel grundsätzlichere Überlegungen. Wir sehen schon lange, dass sich ein Strukturwandel abzeichnet, der Buchmarkt enger wird und die Nachfrage in einstmals wichtigen Warengruppen zurückgeht. Diese Veränderungen sind unwiederbringlich. Selbst wenn sich die Wirtschaft wieder erholt, kommen diese Buchumsätze nicht wieder zurück.

Zu Ihrer Analyse der Branchenentwicklung: In welche Richtung und in welchem Tempo geht es bei dem von Ihnen angesprochenen Strukturwandel des Buchhandels weiter?

Nina H.: Was sich in den letzten zehn Jahren geändert hat, sind die Kunden. Sie verändern ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten viel schneller, als sie das früher getan haben. Die Herausforderung besteht darin, hier mitzuhalten und immer wieder das eigene Auftreten, die Sortimente an die Wünsche des Kunden anzupassen. Für uns ist die Konkurrenz nicht nur der andere Buchhändler, sondern der Einzelhandel insgesamt und alles andere, was man in der Freizeit tut. Wir müssen die Kunden im weitesten Sinne unterhalten. Es muss interessant sein, in die Läden zu gehen, denn kaufen kann man inzwischen auch alles im Internet.
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mehr: buchreport.de

Digitaler Gipfel

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… Ecos köstlich geschriebenes Büchlein, in den siebziger Jahren ganz menschenfreundlich für die Massenuniversität und ein Publikum entworfen, das nicht unter Bücherwänden aufwuchs, hält den Zustand von Buch, Papier, Karteikarte, Bleistift, Tinte und Schreibmaschine fest; die modernste Technik, die darin vorkommt, ist der Fotokopierer.

… Der erste Entwurf des Textes entstand oft noch mit dem Füller, die Endfassung dann mit Schreibmaschine und viel Tipp-Ex. Das fertige Buch war zumindest zwei- bis dreimal geschrieben worden, bevor es den Tisch von Gutachter oder Lektor erreichte.

Niemand wird diesen Zuständen nachtrauern. Aber selbst Nachgeborene werden nicht verkennen, dass die umständlichen, umwegigen Lese- und Schreibtechniken, die noch bis gestern die geistige Arbeit bestimmten, auch Methoden der Gedächtnisschulung, Stoffdurchdringung und der Nachdenklichkeit darstellten, die man mit einem ökologischen Begriff von heute ›nachhaltig‹, aber auch ganz altmodisch ›gründlich‹ nennen könnte. Es ist heute unendlich viel leichter an Wissen zu kommen, sich Übersichten zu verschaffen und Fakten mit Zitaten so zu kombinieren, dass so etwas wie ›Text‹ herauskommt. Aber oft handelt es sich nur um Simulationen von Konsistenz, hinter denen gar nichts steckt.
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mehr: Süddeutsche Zeitung Nr. 24 vom 30./31. Januar 2010 (bislang nicht online verfügbar)

Die Vertriebsmacht der Big Player

Das Internet transformiert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern bricht auch den klassischen Verwertungskreislauf der Buchbranche auf. Ein Kommentar von Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen.

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Die Ungewissheit über die zukünftige Rolle, die die Branchenakteure noch spielen sollen, hat auch die überlieferten Funktionszuweisungen gelockert: Ein Autor kann heute leichter denn je Verleger sein (beim E-Book oder via Print-on-Demand), ein Händler kann zugleich Dienstleister sein (etwa beim E-Procurement), ein Verlag Serviceanbieter (wie Haufe) und so fort. Zugleich sind große Allrounder und Technologie-Player wie Amazon, Apple und Google auf den Plan getreten, die mit ihrer schieren Marktmacht und Innovationsdynamik neue Vertriebsmodelle in den relativ kleinen Buchmarkt drücken. …«

mehr: boersenblatt.net 

Goldenes Zeitalter im Web

Das Social-Media-Marketing gewinnt auch für Buchverlage immer stärker an Bedeutung. Im buchreport-Interview erklärt Dirk Moldenhauer von iRead Media, warum man sich dabei von eingeübten Mechanismen verabschieden muss.

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Erreichen die Verlage dort auch die Zielgruppe der erwachsenen Vielleser?
Dass Communities nur von Jugendlichen genutzt werden, ist heute ein alter Hut. Die höchsten Zuwachsraten bei den Besucherzahlen verzeichnen seit 2008 die „erwachsenen“ Netzwerke wie MeinVZ,  Facebook, Xing oder wer-kennt-wen.

Wie muss dann das Marketing in Communities aussehen?
Wir müssen uns von der eingeübten Mechanik verabschieden, Marketingkonzepte immer um bestimmte Buchtitel herum zu entwickeln und diese dann mit plakativen Botschaften zu bewerben. Diese ›lineare Kommunikation‹ funktioniert in Communties mit ziemlich mündigen Mitgliedern so gut wie nie. Hier geht es darum, Kommunikationsräume mit Substanz zu schaffen, indem man etwa Themenwelten aufbaut, die der Nutzer selbst mitgestalten kann. Auf dieses Weise verbreitet er die beabsichtigte werbliche Botschaft von ganz allein.
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mehr: buchreport.de

The Value of a Publishing House

by Laura Dawson

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Why is this relevant now?

Well, CES showed us that there is a great interest in ebook readers – 23 of them debuted there, and an entire “Ebook Zone” was created. Apple is negotiating with publishers to sell content (books, magazines, newspapers) on its soon-to-appear tablet. With all these digitized books, search becomes more crucial than ever – web search is the ONLY way people are going to purchase these digital products.

This metadata may not come in the form of the traditional ONIX feed. If a book file is marked up in XML (whether via InDesign or anything else), the title, author, BISAC and LC subject codes, price, publisher, and copyright date can all be easily derived from that book file – because those data points are defined in the file (usually in the front matter) with tags.

But just as with ONIX, what’s inside those tags has to be correct. This has a better shot at happening if the search engine is pulling from the book itself (the author name, for example, is not likely to be misspelled in the actual book).

In recently-released recommendations to the publishing industry, BIC has stated: ›Publishers must retain responsibility, wherever possible and appropriate, for the metadata of the products they publish, in all formats, print and digital.‹ A new company, Giant Chair has built its entire business around hosting a metadata platform for publishers: ›When equipped with the appropriate tools, publishers are naturally the most qualified and motivated source for metadata creation and enrichment.‹

But good metadata IS publishers’ responsibility, fundamentally. They can outsource that responsibility, but ultimately it does all come back to the publishers. As our digital landscape explodes – as web search becomes not just one way but THE way readers find what’s next on their reading lists – metadata only becomes more important. If your sales are dipping, it’s entirely possible that readers can’t find your books. Take a look at your data. The solution is probably there.«

read more: THE DOWNLOAD

Jetzt kommt Bewegung in den Pudding

Wissenswertes zu aktuellen Corporate Apps…

Praktische Vorschläge zum Einsatz der Produkte von Dr. Oetker in Verbindung mit regelmäßigen Rezept-Updates…

mehr: cpwissen.de

De Gruyter Makes Its Journals More Widely Accessible

»De Gruyter today announced that it is making more than 160,000 scholarly and professional journal articles available via DeepDyve, a company whose rental service for scientific research articles is designed to meet the needs of sophisticated professionals and consumers, so-called “knowledge workers”. Through DeepDyve, users will be able to rent the full-text of any article from De Gruyter’s vast collection of humanities and natural sciences journals. De Gruyter is renowned for its extensive collection of high-profile publications, including journals back to 1826 in the studies of philosophy, linguistics, theology, history and classical studies, as well as mathematics, physics, biology and chemistry.
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more: deepdyve.com

Die digitale Welt ausloten

Was beschäftigt die Publikumsverlage am Anfang des Jahres 2010?
Neben den Themen Urheberrecht und der Rechteverfolgung im Internet, die uns schon seit einigen Jahren beschäftigen, ist sicher die Entstehung der digitalen Welt die größte Herausforderung für die Verlage. Durch die neuen Entwicklungen stellt sich drängend die Frage, ob es den Verlagen gelingen wird, mit neuen Geschäftsmodellen überhaupt noch einen Platz in den Wertschöpfungsketten zu finden. Wir denken immer noch analog, müssten aber digital handeln. Vielleicht müssen wir unser Geschäft völlig neu begreifen lernen und uns stärker als Inhaltelieferanten für verschiedene Medien verstehen, um in Zukunft noch gebraucht zu werden.

Was würden Sie sich vom Handel wünschen?
Als Verleger beobachten wir, dass sowohl den Autoren als auch den Lesern vor allem Inhalte wichtig sind, im Handel aber viel mehr Wert auf Äußerlichkeiten wie die Umschlaggestaltung gelegt wird. Ich würde mir wünschen, dass auch im Handel wieder mehr über Inhalte gesprochen wird.

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